Vicious Love – Sinners of Saint von L. J. Shen [Rezension]

Huhu :D

Lange ist es her, dass hier etwas kam, aber jetzt wird hier wieder regelmäßig etwas kommen :) Heute habe ich die Rezension von Vicious Love für euch ^^ Danke noch einmal herzlich an die Lesejury und den Verlag, dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte und das Buch nun rezensieren darf! <3 Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen! :)

*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Bastei Lübbe AG und enthält Werbung für “Vicious Love” von L. J. Shen


Allgemeines:

viciuos© Privat |© Cover: LYX, Bastei Lübbe AG | 2018

Titel: Vicious Love

Autor/in: L. J. Shen

ISBN: 978-3-7363-0686-8

Verlag: Lyx

Seitenzahl: 448

Preis: 12,90€


Inhalt:

Emilia LeBlanc traut ihren Augen nicht, als sie nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder Baron “Vicious” Spencer gegenübersteht. Vicious, der ihr das Leben einst zur Hölle gemacht hat. Vicious, der nie nett, immer furchtbar zu ihr war. Vicious, der sie ans andere Ende der USA und weg von ihrer Familie getrieben hat. Vicious, der einzige Mann, den sie je geliebt hat.

Inzwischen ist er ein erfolgreicher Anwalt und leitet mit seinen drei besten Freunden ein Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen. Emilia, die es kaum schafft, sich und ihre kranke Schwester über die Runden zu bringen, weiß, dass Vicious der letzte Mann ist, den sie jetzt in ihrem Leben gebrauchen kann. Und doch kann sie sich wie damals schon einfach nicht von ihm fernhalten …


Meine Meinung:

So recht weiß ich gar nicht, wie ich diese Rezension hier anfangen soll beziehungsweise sie generell schreiben soll, ohne dabei zu spoilern. Ich werde es dennoch versuchen:

Starten wir zuerst einmal beim Cover: Dieses finde ich wirklich mega schön. Vor allem auch, da die pinke Schrift so schön im Metallic-Style glänzt! Auch wenn es sehr schlicht gehalten ist, so passt es meiner Meinung nach wirklich gut zu der Geschichte. Auch der schwarze Rauch im Hintergrund ist sehr passend. Generell erinnert mich das Cover an eine bestimmte Stelle im Buch und genau deswegen passen die Farben auch so gut zu der Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin sagte mir auch wirklich sehr zu. Das Buch ließ sich den Großteil über wirklich sehr leicht und schnell lesen. Ein paar Stellen zogen sich meiner Meinung nach aber ein wenig in die Länge, was den Lesefluss aber auch nicht großartig gestört hat. Was mir aber sehr gefallen hat, war, dass die Kapitel aus den Sichten der beiden Protagonisten – also Vicious und Emilia – geschrieben waren. Es gab dort auch immer mal wieder Zeitsprünge in die Vergangenheit, welche mir auch gut gefallen haben und vor allem auch den Einstieg in das Buch erleichterten, da man so am Anfang erst einmal etwas von den Charakteren erfuhr.

Die Charaktere waren in diesem Buch wirklich super herausgearbeitet, vor allem Vicious kam das zum Vorschein. An dieser Stelle möchte ich eine kleine Warnung aussprechen, weil wer Bad Boys so überhaupt nicht mag, ist bei diesem Buch definitiv falsch aufgehoben! Aber nicht nur Vicious war gut herausgearbeitet, sondern auch Emilia. Die Rückblenden bzw. Zeitsprünge in die Vergangenheit waren meiner Meinung auch deswegen gut gelungen, weil man so mehr über die Charaktere erfuhr. Generell boten diese Rückblenden einen guten Einstieg in das Buch. So erfuhr man erst etwas über die gemeinsame Vergangenheit der beiden und konnte sich dann besser in der gegenwärtigen Situation zurechtfinden. Vicious war einfach den größten Teil des Buches über total unsympathisch. Man kann es nicht anders sagen: Er ist Bad Boy durch und durch und nicht so ein Kandidat der von einen auf den anderen Moment auf einmal total weich wird, er bleibt die ganze Zeit über knallhart. Und auch wenn mich das  – ehrlich gesagt – auch total oft aufgeregt hat und ich ihm manchmal gerne eine reingehauen hätte, so fand ich es von der Autorin doch gut umgesetzt, dass er nicht von einen auf den anderen Moment plötzlich total anders gehandelt hat, sondern seinen Prinzipien treu geblieben ist. Und es wurde dann ja auch besser und irgendwann konnte auch ich mich mit ihm anfreunden und definitiv in mein Herz schließen! Emilia ist eine total aufopferungsvolle Person, steckt meiner Meinung aber auch ein klein wenig zu viel für ihre Schwester zurück, auch wenn ich total verstehen kann, dass sie diese unterstützen möchte. Ihre Schlagfertigkeit, die an ein paar Stellen zum Vorschein kam, mochte ich sehr gerne, vor allem wenn sie Vicious mal die Stirn bot. Emilias Kleidungsstil hat mich sofort an den von Louisa Clark aus ein ganzes halbes Jahr erinnert. Generell mochte ich sie eigentlich von Anfang an, was ich allerdings ein wenig schade fand, war, dass sie auch nicht immer an ihren Prinzipien festhielt, sodass manche Stellen für mich leider ein wenig – in dieser Hinsicht – unpassend wirkten. Natürlich erfuhr man auch schon ein wenig über die anderen, jedoch kann ich Dean und Rosie noch nicht einschätzen, besonders schwer fällt es mir da bei Dean. Bei Rosie hatte man manchmal auch das Gefühl, dass sie es nicht so schätzt, dass sich ihre Schwester so aufopferungsvoll um sie kümmert. Das könnte aber auch einfach daran liegen, dass man über sie noch nicht viel erfährt und sie ein wenig schwach beleuchtet bleibt, weswegen ich mich schon auf den zweiten Teil freue, in dem es um Dean und Rosie gehen wird.

Die Handlung an sich hat mir auch wirklich gut gefallen. Der Einstieg war super und auch der weitere Verlauf hat mir soweit gut gefallen. Mir persönlich ging es mit Vicious und Emilia ein wenig zu schnell und an manchen Stellen fand ich Vicious’ Verhalten einfach nur inakzeptabel. Man wurde wirklich gut und lange in das Geschehen geführt, was auf jeden Fall zum Verständnis der ganzen Umstände gut war, jedoch ging danach für mich alles ein klein wenig zu schnell. Im zweiten Drittel fehlte mir vor allem noch ein wenig Tiefgang zwischen den beiden Protagonisten, bevor es mit ihnen losging. Da hätte ich mir noch ein wenig mehr gewünscht. Da Vicious den größten Teil über einfach nur ein totaler Kotzbrocken war, war es für mich auch nicht so leicht Sympathie für ihn zu empfinden, trotz seiner schweren Vergangenheit. Manchmal rechtfertigte es sein Verhalten einfach gar nicht. Als die große Bombe dann platzte, fand ich es doch heftig was für krumme Spielchen da gedreht wurden und mit so einem großen Ausmaß hätte ich definitiv nicht gerechnet. Am besten gefallen hat mir das letzte Drittel des Buches, denn auch Vicious hat sich echt gebessert und wurde mir total sympathisch. Ich fand es wirklich süß, wie sehr er sich nachher bemüht hat. Generell hat Vicious eine wirklich große Veränderung durchgemacht, was ich aber auch gut finde, ist, dass Emilia ihn so nimmt, wie er ist. In der Hinsicht passen die beiden wirklich gut zusammen. Bei dem Ende könnte man auch sagen, dass es ein wenig too much war – das war es auch – aber es war einfach total schön und passend gestaltet, weswegen ich das nicht mal so schlimm finde.


Fazit:

Ich hatte leider lange Zeit Probleme mit Vicious klarzukommen und einiges ging mir leider auch ein wenig zu schnell voran, sodass mir an manchen Stellen einfach ein wenig der Tiefgang fehlte. Das letzte Drittel und vor allem das Ende haben mir aber wirklich gut gefallen und auch der Schreibstil war wirklich angenehm zu lesen und auch die Rückblenden waren wirklich super. Deswegen vergebe ich dem Buch 3/5 Sternen.

 

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