Scherbenwelten: All about Love von Melina Coniglio [Rezension]

Hey ihr Bücherwürmer!

Heute habe ich mal wieder eine Rezension für euch! Dieses Mal ist es auch eine, die mir am Herzen liegt, weil ich die Autorin auch wirklich gerne mag! Ich wünsche euch nun viel Spaß beim Lesen meiner Rezension zu “Scherbenwelten – All about Love”*!

*Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar! Folgende Inhalte kennzeichne ich hier als Werbung: Diese Rezension entsteht in Kooperation mit der Autorin Melina Coniglio und Lovelybooks. In meinen Beiträgen finden sich (zu informativen Zwecken) Links zu Verlagen und Autoren, sowie zu Büchern auf der Webseite des jeweiligen Verlags bzw. Autors.


Allgemeines:

Titel: Scherbenwelten: All about Love

Autor/in: Melina Coniglio

ISBN: 978-3845926902

Verlag: Avaa Verlag

Seitenanzahl: 255

Preis: 4,99€ (eBook) / 11,95€ (Taschenbuch)


Inhalt:

Ein Notizbuch. Viele Geheimnisse.
Fünfeinhalb Jahre nachdem Aiko ihr altes Leben hinter sich gelassen hat, kehrt sie zurück in ihre Heimatstadt Ohanami, um sich einen lang gehegten Traum zu erfüllen. Mit der Unterstützung ihres besten Freundes Kai und ihrer Jugendliebe Mamoru schafft sie es, dort Fuß zu fassen und ihre Ziele letztendlich zu erreichen. Als kurz darauf jedoch der gutaussehende Shinichi und der schüchterne Satoshi in ihr Leben treten, droht wieder alles aus den Fugen zu geraten. Und was hat es eigentlich mit diesem ominösen Buch auf sich, an dem Aiko nebenbei schreibt?


Meine Meinung:

An dieser Stelle möchte ich mich einmal ganz herzlich bedanken, dass ich Teil der Leserunde auf Lovelybooks sein durfte und mich hiermit auch noch einmal entschuldigen, weil ich so lange gebraucht habe, bis ich das Buch lesen konnte. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch nun endlich gelesen und berichte euch im nachfolgenden, wie es mir gefallen hat:

Achtung! Es handelt sich hierbei um den zweiten Teil der Reihe, weswegen eventuelle Spoiler nicht auszuschließen sind!

Das Cover gefällt mir, wie auch schon das des ersten Bandes, wirklich gut! Ich mag es einfach total, dass das Bild gezeichnet wurde. Zusammen mit dem kaputten Bilderrahmen ähnelt es dem Cover des ersten Bandes. Mit dem Unterschied, dass auf diesem Cover nun mehr Personen zu sehen sind und die kaputte Scheibe des Bilderrahmens mit einem Pflaster überklebt wurde. Optisch ist das Cover wirklich total schön geworden, was auf jeden Fall an der Zeichnung liegt. Deswegen braucht es meiner Meinung nach auch keine Schnörkel mehr rundherum.

Der Schreibstil war, wie auch schon im ersten Band, wieder total leicht und flüssig zu lesen und das Buch ließ sich auch wirklich schnell weglesen. Dabei finde ich es wirklich angenehm, dass aus der dritten Person geschrieben wird, da man so einfach auch mehr erfährt und auf mehr Details eingegangen werden kann.

Die Charaktere habe ich auch allesamt in mein Herz geschlossen! Anfangs konnte ich Shinichi überhaupt nicht leiden. Das hat sich allerdings nachher im Verlauf der Geschichte auch gelegt, da man gemerkt hat, wie einfühlsam er ist und dass ihm vor allem das Wohl der Menschen, die er mag bzw. liebt am Herzen liegt und er auch alles tut um diese zu beschützen. Neu hinzugekommen ist auch Satoshi, welchen ich mit seiner schüchternen Art auch total schnell in mein Herz schließen konnte. Satoshi finde ich einfach so niedlich und süß, was nicht nur daran liegt, dass er ziemlich unerfahren ist, sondern auch an seiner warmherzigen Art. Mamoru, Aiko und Kai sind schon aus dem ersten Band bekannt gewesen, in diesem Band merkt man aber definitiv, dass sich die drei ziemlich weiterentwickelt haben. Und auch wenn die drei sich am Ende von Band eins – sagen wir es mal so – getrennt haben, so hat ihre Freundschaft doch noch eine tiefere Bedeutung und trotz der vergangenen Missstände, sind sie immer noch füreinander da. Das hat mir einfach besonders gut gefallen. Zusätzlich hat mich die Stärke von Aiko und Mamoru an einigen Stellen ein wenig überrascht. Aber auch Mamorus Hartnäckigkeit hat mir besonders gut gefallen. Am besten fand ich aber wohl die Stelle, wo James dann auftauchte und Aiko dann zurechtwies. Diese Stelle war einfach unglaublich witzig und ich konnte mich mit James einfach total identifizieren, denn ich hätte wohl genauso reagiert! Ich kann an dieser Stelle einfach nur sagen, dass ich die Charaktere einfach wieder sowas von lieben gelernt habe, mehr noch als im ersten Teil und dass die, die neu dazugekommen sind, sich definitiv in mein Herz schleichen konnten.

Aber auch die Handlung konnte mich mal wieder total von sich überzeugen. Der zweite Band spielt fast sechs Jahre nach dem ersten und in dieser Zeit ist natürlich viel passiert. Unter anderem haben die Charaktere meiner Meinung nach einfach viele Fortschritte gemacht und sind auch in manchen Punkten über sich hinaus gewachsen, was man natürlich auch in diesem Band merkt. Was ich auch hier wieder toll fand, war, dass auch ernste Probleme wieder angesprochen wurden, wie zum Beispiel psychische Probleme oder immer noch die Drogensucht. Dabei schafft es die Autorin, diese Elemente wirklich gut mit in die Story einzubinden und einem nahe zu bringen. Zudem gab es auch einige Rückblicke, was ich super fand, da man so noch etwas über die Vergangenheit der einzelnen Charaktere herausfand und diese dadurch auch näher kennenlernte. Zum Ende möchte ich an dieser Stelle mal nichts sagen, außer, dass ich es wirklich passend fand. Ob es ein Happy End gab oder nicht, müsst ihr selbst herausfinden. Insgesamt kann ich aber auf jeden Fall sagen, dass es die perfekte Mischung von Herzschmerz und glücklichen Momenten in diesem Buch gab. Außerdem ist auch das Setting wie im ersten Band auch wieder Ohanami und damit etwas komplett anderes, als das “typische” amerikanische Setting in New Adult Romanen.


Fazit:

Auch der zweite Band konnte mich definitiv von sich überzeugen und hat mir auch nochmal besser gefallen, als der erste Band! Ich bin definitiv schon auf das nächste Buch gespannt und freue mich schon wahnsinnig darauf! Ich vergebe dem Buch 5/5 Sternen.

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