Godspeed – Die Suche von Beth Revis

Hey,

heute gibt es meine Rezension zu Godspeed – Die Suche :)

Falls ihr das Buch noch nicht gelesen habt und es noch lesen möchtet, empfehle ich euch die Rezension nicht zu lesen, weil ihr gespoilert werden könntet.


Allgemeines:

godspeedgross

Titel: Godspeed – Die Suche

Autor/in: Beth Revis

ISBN: 978-3-7915-1677-6

Verlag: Oetinger

Seitenzahl: 464

Preis: 19,95€ (momentan 6,99€)


Inhalt:

Die Zukunft für Amy und Junior liegt in weiter Ferne. Während ihre Gefühle füreinander stärker werden, wird die Lage auf dem Raumschiff, der “Godspeed”, immer bedrohlicher. Ohne die kontrollierende Droge Phydus handeln die Menschen an Bord nach ihrem freien Willen, was alle überfordert. Die Stimmung droht zu kippen. Auch die Technik entpuppt sich als trügerisch: Wird nur eine Gruppe Auserwählter das Ziel, die Zentauri-Erde, erreichen? Der Druck, der auf Amy und Junior lastet, wächst: Wer ist Freund, wer Feind? Und wohin führt sie ihre Liebe?


Meine Meinung:

Nach dem Tod des Ältesten hat Junior die Führung an Bord der Godspeed übernommen und direkt eine grundliegende Sache geändert: Er hat Phydus abgesetzt. Dadurch fühlt sich Amy auf dem Schiff nach einiger Zeit nicht mehr sicher, da die Menschen, die sonst von Phydus beeinflusst wurden und blind dem vorherigen Anführer gefolgt sind, beginnen sich aufzulehnen und Junior nicht mehr als ihren Anführer akzeptieren. Außerdem findet Amy dann heraus, dass Orion ihr Hinweise hinterlassen hat, sodass ihr die Aufgabe zuteil wird eine endgültige Entscheidung zu treffen.

Nachdem ich den ersten Band schon echt super fand, habe ich mich auf den zweiten schon echt gefreut und meine Erwartungen wurden auch größtenteils erfüllt. Dadurch dass Orion Amy diese Hinweise hinterlassen hat, kam auch die Spannung nicht zu kurz. Auch dass die Bürger sich aufgelehnt haben und auch immer mehr Probleme dadurch aufgetreten sind, hat die Spannung nur verstärkt, da auch mysteriöse Morde mit den grünen Phydus Pflastern – Junior hatte der Benutzung zugestimmt, da einige Bewohner ohne Phydus nicht klarkamen – verübt wurden, nachdem diese aus dem Arbeitszimmer des Docs gestohlen wurden.

Aber dennoch muss ich sagen, dass ich den zweiten Band der Reihe nicht ganz so gut fand, wie den ersten. Zum einen war es auch deswegen, weil ich fand, dass es ein paar zu viele Aufstände gab. Die Leute sind unzufrieden, wollen nicht arbeiten usw., was ich auch total verstehen kann, nachdem diese jeden Tag mit Phydus ,,zugedröhnt” waren, aber dann so ungefähr jeden Tag einen Aufstand zu starten, fand ich dann doch ein bisschen too much. Aber auch Junior hat das ein oder andere mal nicht richtig in seine Rolle als neuer Junior gepasst. An manchen Stellen wirkte er ein wenig wie ein bockiges Kind, das seinen Willen durchsetzen will, aber keine passenden Methoden dazu hat. Allerdings habe ich auch Amys Verhalten nicht immer genau nachvollziehen können. In einem Moment zweifelt sie an ihren Gefühlen gegenüber Junior und dann wieder nicht, woraus ein ziemliches hin und her entstand.

Aber ansonsten fand ich das Buch eigentlich richtig gut. Die Spannung war da, vor allem weil ein paar Dinge herauskamen, die man nicht erwartet hätte, wodurch ich den zweiten Band was die Spannung betrifft auch besser als den ersten fand. Doch auch Amys Entscheidung kann ich nachvollziehen und finde sie auch gut, weswegen der zweite Band meiner Meinung nach auch ein schönes Ende hat.


Fazit:

Eine gelungene Fortsetzung, die an manchen Stellen vielleicht etwas langatmig und nervig ist, die es aber an Spannung den Ersten noch übertrifft.

Insgesamt bekommt Godspeed – Die Suche von mir 4/5 Sternen.

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