Follow Friday ~ Rezensionsexemplare

Huhu,

diese schöne Blogatkion habe ich bei der Lieben FiktiveWelten entdeckt. Dabei wird jeden Freitag ein Frage gestellt.

Heute lautet die Frage:

Wie stehst du zu Rezensionsexemplaren?

Jeder der heutzutage als Buchblogger anfängt, kennt sie: Die Rezensionsexemplare. Ohne diese wäre es wohl vielen nicht möglich so viel zu lesen und auch darüber bloggen zu können, denn irgendwie erleichtern Rezensionsexemplare es uns schon enorm. Schließlich muss man sagen: Man spart eine Menge Geld. Für mich ist dieses Thema gar nicht so alt, denn bis vor kurzem habe ich mir alle Bücher die ich gelesen habe noch selbst finanzieren müssen. Aber das ist eigentlich nicht der Hauptgrund, warum ich Rezensionsexemplare gut finde, denn am schönsten daran finde ich, dass man auch Bücher kennenlernt, die man sich vielleicht sonst gar nicht erst angeguckt hätte. Bisher habe ich zwar nur ein Buch einer Autorin testlesen dürfen, aber das hat mir unheimlich viel Spaß gemacht und vor allem fand ich den Austausch auch super.

Offen bin ich sowieso gegenüber Rezensionsexemplaren, auch wenn ich bisher nur welche über das Bloggerportal anfrage. Aber da habe ich beispielsweise auch mal einen Thriller angefragt, um mal zu schauen, wie dieser mir zusagt. Im Endeffekt fand ich diesen zwar nur so mittelmäßig, aber dieses Rezensionsexemplar hat es mir ermöglicht das Buch zu lesen und ich denke, dass ich daran vorbeigelaufen wäre, wenn ich es in einer Buchhandlung hätte liegen sehen. Kurz gesagt Rezensionsexemplare bieten einem auch etwas Abwechslung und sind deswegen auch bei mir sehr Willkommen :) Aber nicht nur für uns Blogger sind die Rezensionsexemplare von Vorteil, denn auch die Autoren und Verlage profitieren davon, wenn wir unsere Meinung zu dem Buch abgeben, ob diese nun gut oder schlecht ist, denn konstruktive Kritik hilft schließlich auch weiter ;)

Eine kleine Schattenseite gibt es allerdings auch, denn ich denke es gibt auch immer wieder Blogger, die meinen, dass sie ein Buch gut finden müssen, weil es eben ein Rezensionsexemplar ist, aber an dieser Stelle kann ich nur sagen: Ehrlichkeit ist immer noch am wichtigsten und wenn euch ein Buch nicht so gut gefällt, dann steht dazu, es wird euch keiner deswegen den Kopf abreißen ^^

Wie steht ihr zu Rezensionsexemplaren? Schreibt es mir doch mal in die Kommentare! :)

 

Liebe Grüße

Michelle

 

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5 Gedanken zu „Follow Friday ~ Rezensionsexemplare

  1. Sorben sagt:

    Ich habe auch eine positive Einstellung zu Rezensionsexemplaren. Allerdings fordere ich sie nicht an, da ich eh nur ganz selten etwas bespreche :)
    Ein ganz wichtigen Punkt sprichst du an, wenn du schreibst, dass sich die Kritiker verpflichtet fühlen ein Buch positiv zu bewerten. Bekomme ich etwas geschenkt, bin ich dankbar. Das ist eine ganz normale Verhaltensweise. Trotzdem bringt es wenig nur aus Gefälligkeit positiv zu bewerten: Das merken die Leser auch irgendwann und bleiben weg, denke ich zumindest.

    • bookdreamerx sagt:

      Ich fordere Rezensionsexemplare auch nur dann an, wenn sie mich interessieren, ich denke das ist auch so ein Punkt den es zu beachten gibt und der es denke ich mal auch größtenteils vermeidet, dass man ein Buch nicht mag (außer man kommt dann natürlich nicht mit dem Schreibstil oder den Personen im Buch klar :D). Ansonsten frage ich auch kein Buch an, da ich ja auch weiß, dass mir Bücher aus bestimmten Genres nicht gefallen werden ^^Ich denke das ist auch noch ein ganz wichtiger Punkt, denn wie soll einem das Buch sonst gefallen als gar nicht? :D Aber ich denke auch, dass wenn man einmal merkt (oder auch gesagt kriegt), dass es nicht schlimm ist ein Rezensionsexemplar schelcht zu bewerten, dann verliert man da auch seine Hemmungen bzw. diese Haltung, dass man es gut finden muss ;)

  2. FiktiveWelten sagt:

    Gefälligkeitsrezensionen gibt es bei mir nicht. Allerdings bin ich in Sachen Rezensionen auch schon ein alter Hase. Gerade was neue Blogger anbelangt, kann ich mir schon gut vorstellen, dass sich der ein oder andere verpflichtet fühlt, besser zu bewerten, als bei einem selbstgekauften Buch.

    Mit der konstruktiven Kritik sprichst du auch einen wichtigen Punkt an. Allerdings hört man hier und da, dass Rezensenten sogar gebeten werden, Besprechungen aufzuwerten oder ihre “nur” durchschnittliche Wertung zu löschen. Das finde ich ein No Go und der Autor ist in meiner Meinung nach einfach nicht kritikfähig. Aber auch schlechte Kritik hilft eben dabei, besser zu werden.

    • bookdreamerx sagt:

      Genauso geht es mir da auch. Ich habe von Anfang an meine ehrliche Meinung zu einem Rezensionsexemplar abgegeben, denn mir selber würde es ja schließlich auch nichts bringen, wenn ich nicht meine ehrliche Meinung abgeben würde, das würde mich glaube ich auch mächtig stören.

      Das finde ich dann aber auch nicht richtig, ich meine es herrscht schließlich Meinungsfreiheit und da finde ich es dann blöd, wenn man seine ehrliche Meinung in dem Sinne nicht äußern darf.

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