Die Götter von Asgard von Liza Grimm [Rezension]

Hey :)
heute habe ich schon die nächste Rezension für euch ^^ Es dreht sich dabei um das Buch “Die Götter von Asgard”, welches nun schon länger bei mir herumstand und nun endlich gelesen werden wollte. Das Buch habe ich vom Droemer Knaur Verlag als Rezensionsexemplar erhalten und ich bedanke mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei dem Verlag dafür!

*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Droemer Knaur und enthält Werbung für “Die Götter von Asgard” von Liza Grimm


Allgemeines:

diegöttervonasgard© Privat | © Cover: Droemer Knaur | 2018

Titel: Die Götter von Asgard

Autor/in: Liza Grimm

ISBN: 978-3-426-52252-3

Verlag: https://www.droemer-knaur.de/home

Seitenzahl: 304

Preis: 12,99€


Inhalt:

Was sagt man zu jemandem, der behauptet, einen vor dem Zorn der Götter schützen zu wollen? Natürlich glaubt die Studentin Ray kein Wort von dem Gerede der mysteriösen Kára über eine Prophezeiung und das mögliche Ende Asgards. Stattdessen ergreift sie die Flucht. Und läuft dabei Tyr in die Arme, der sie auf Anhieb fasziniert. Ray ahnt nicht, dass Tyr als Odins Gesandter um jeden Preis verhindern soll, dass die Prophezeiung eintrifft. Als sich auch noch Loki, Gott der Listen und Heimtücke, in die Geschehnisse einmischt, muss Ray auf einer abenteuerliche Reise ins Reich der Götter und Riesen herausfinden, ob sie wirklich eine Heldin sein kann.


Meine Meinung:

Auf dieses Buch bin ich durch andere Blogger gestoßen. Da ich gerne Geschichten lese, die sich mit Göttern beschäftigen und sich der Klappentext wirklich vielversprechend anhörte, war für mich klar, dass ich das Buch lesen muss. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an den Droemer Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar!

Neben dem Klappentext fand ich auch das Cover wirklich sehr ansprechend. Ich finde es wirklich wunderschön. Es ist eher in etwas kälteren Tönen gehalten, was mir unglaublich gut gefällt. Aber auch die Schrift wurde sehr gut gewählt und ich finde die Verschnörkelungen rechts und links neben dem von sind noch einmal etwas besonderes. Auch wenn das Cover etwas schlicht gehalten ist, so gibt es meiner Meinung nach doch sehr viel her und fällt auf jeden Fall ins Auge.

Der Schreibstil von Liza Grimm gefiel mir wirklich sehr, er war leicht und flüssig zu lesen, sodass ich in dem Buch wirklich schnell vorankam. Es gibt zwar nicht ganz so viel Tiefgang, wie es vielleicht in anderen Büchern der Fall ist, und es ist auch ein recht rascher Schreibstil, jedoch fand ich das auch nicht negativ, denn dadurch wurde die Geschichte auch zu einem raschen Ende gebracht und hatte einen kontinuierlichen und durchdachten Vorgang.

Die Charaktere gefielen mir alle soweit ganz gut, jedoch hätte ich mir zu Anfang dort ein wenig mehr Tiefgang gewünscht. Es ging mir einfach ein wenig zu schnell voran und man hätte die Charaktere vielleicht vorher ein wenig besser kennenlernen sollen, bevor man sozusagen direkt ins Geschehen geworfen wurde. Generell lernte man nicht unbedingt allzu viel von den Charakteren kennen – mit Ausnahme von Ray – , was ich ein klein wenig schade fand, da ich gerne mehr über die anderen erfahren hätte, jedoch stört es mich jetzt auch nicht allzu sehr, da die Geschichte wirklich rasch voranging. Ray mochte ich schon von Anfang an. Sie hat es nicht leicht, denn ihre Eltern verlangen von ihr genauso perfekt zu sein, wie ihre Schwester Anna und dadurch, dass sie auch schon durch ihr zweites Studium gefallen ist, lastet ein großer Druck auf ihr. Sie ist eine sehr unsichere Person, macht jedoch in dem Buch eine schöne Wandlung durch und wird immer mutiger. Dass sie sich nachher verbissen durch die Götterwelt kämpft, hat mir sehr gefallen. Kára mochte ich auch wirklich gerne. Die Walküre war mir auch schon von Anfang an sympathisch, da sie Ray vor den Göttern beschützen möchte und auch immer an Ray glaubt. Sie ist eine sehr mutige und tapfere junge Frau, denn schließlich begibt sie sich mit Ray auf die gefährliche Reise und stellt sich gleichzeitig noch aufgrund der Prophezeiung gegen die anderen Götter. Außerdem weiß sie genau was sie will und verfolgt ihre Ziele. Aber auch ihre Meinung äußert sie klar und deutlich, was ein wirklich toller Charakterzug ist. Tyr war mir anfangs ein wenig unsympathisch, da er anfangs für Odin und gegen seine Schwester arbeitete. Allerdings legte sich das schnell und er wurde mir immer sympathischer, vor allem auch dadurch, dass er sich nachher so liebevoll um Ray kümmerte und sie beschützte. Aber er ist auch ein sehr aufgeweckter Gott, der die Faszination für Menschen mit seiner Schwester teilt. Thor konnte ich erst sehr schwer einschätzen. Auf der einen Seite möchte er natürlich den Stolz seines Vaters gewinnen, auf der anderen Seite ist ihm aber auch Kára – seine Ex-Liebe- unheimlich wichtig und er möchte sie nicht (noch einmal) verletzen. Anfreunden konnte ich mich nicht ganz so recht mit ihm, was einfach an seinem Verhalten gegenüber Ray lag. Man hat einfach gemerkt, dass er sie nicht so richtig schätzen konnte. Gegen Ende wurde dies zwar besser, aber ich konnte ihm einfach nicht wirklich etwas abgewinnen. Dass Loki nur Blödsinn im Kopf hat, war von Anfang an klar, schließlich ist er der Gott der Listen. Ich habe schon einmal eine Buchreihe gelesen, in der dieser Gott auch vorkam, wodurch er mir auf jeden Fall schon bekannt war. Jedoch musste man manchmal wirklich aufpassen ihm nicht alles zu glauben. Aber hinter welchen Dingen Loki steckte, hat mich dann doch manchmal überrascht. Man kann einfach sagen, dass es ein wirklich – zumindest aus seiner Sicht – ein gut durchdachter Plan war. Generell macht Loki allen das Leben schwer und das nur wegen dem Spaß. Ich mag ihn deswegen nicht wirklich, jedoch bewundere ich ihn doch auf einer Seite, eben wegen diesen Plänen, die er immer wieder ausheckt.

Die Handlung des Buches war wirklich gut durchdacht und systematisch aufgebaut. Am Anfang ging es mir leider ein wenig zu schnell voran, ich hätte mir dort ein wenig mehr Tiefgang – vor allem auch was die Charaktere betrifft – gewünscht. In der ersten Hälfte flog die Handlung nur so dahin und ein Ereignis folgte dem nächsten. Ab der zweiten Hälfte des Buches ging es dann nicht mehr ganz so schnell voran und hier konnte man dann auch die Charaktere endlich ein wenig besser kennenlernen. Die Spannung kam vor allem ab der zweiten Hälfte auch so richtig auf und ich fieberte definitiv mit den Charakteren mit! In der ersten Hälfte gab es zwar auch schon vereinzelt spannende Momente, jedoch plätscherte die Handlung – trotz des raschen Fortschreiten der Geschichte – im Gegensatz zur zweiten etwas dahin. Bestimmte Momente hätten meiner Meinung nach aber trotzdem etwas ausgebauter sein können. Generell hat mir die Geschichte aber wirklich zugesagt, da das Buch sich auch wirklich schnell und locker lesen lässt. Das Ende fand ich auch wirklich gut, jedoch hätte ich mir da noch ein wenig mehr gewünscht, denn dort ging es mir dann leider auch ein wenig zu schnell voran. Alles in allem ist das Buch aber eine schöne, lockere Fantasygeschichte, die perfekt für zwischendurch ist.


Fazit:

Eine schöne, lockere und leichte Fantasylektüre für zwischendurch, die wirklich rasch voranschreitet. An einigen Stellen hätte ich mir ein wenig mehr Tiefgang gewünscht. Vor allem am Anfang ging es leider alles ein wenig zu schnell voran. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch aber trotzdem wirklich sehr gefallen und es war mal wieder schön etwas zu lesen, was mit Göttern zu tun hat und auch die Geschichte an sich gefiel mir wirklich gut. Deswegen vergebe ich dem Buch 3,5/5 Sternen.

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