Allgemein

Die Arena – Grausame Spiele von Hayley Barker

Hallo ihr Lieben :)

Wie einige von euch vielleicht bemerkt haben, erstrahlt mein Blog in einem neuen Design, samt wunderschönem, neuem Logo. Ich bin wirklich zufrieden damit und möchte dieses Jahr auch meinen Blog mal ein wenig mehr beleben und hier auch ein paar mehr Sachen mit euch teilen :D Ich hoffe das Ganze klappt auch, ich bin aber sehr zuversichtlich. Heute melde ich mich noch mit einer zweiten Rezension bei euch, um den Rückstand ein wenig aufzuholen. Ich wünsche euch jetzt ganz viel Spaß beim Lesen meiner Rezension zu „Die Arena – Grausame Spiele*“ :)

*Vielen Dank an Vorablesen und den Verlag für das Rezensionsexemplar! Folgende Inhalte kennzeichne ich hier als Werbung: Diese Rezension entsteht in Kooperation mit Vorablesen, der Autorin Hayley Barker und dem Rowohlt Verlag. In meinen Beiträgen finden sich (zu informativen Zwecken) Links zu Verlagen und Autoren, sowie zu Büchern auf der Webseite des jeweiligen Verlags bzw. Autors.


Allgemeines:

Titel: Die Arena – Grausame Spiele

Autor/in: Hayley Barker

ISBN: 978-3-8052-0048-6

Verlag: Rowohlt Wunderlich

Seitenzahl: 480

Preis: 18,00€ (Hardcover) / 14,99€ (eBook)


Inhalt:

London in der nahen Zukunft. Die Gesellschaft hat eine Spaltung vollzogen: Die Pures leben komfortabel und luxuriös, während die Dregs ausgegrenzt, geächtet und unterdrückt werden. Manchen Familien der Dregs werden ihre Kinder entrissen und zum “Zirkus” gebracht, wo die jungen Artisten zum Amüsement der Pures hungrigen Löwen begegnen oder waghalsige Hochseilakte liefern. 

Hoshiko ist der Star auf dem Hochseil – sie vollbringt jeden Abend Unglaubliches, 15 Meter über dem Boden, ohne Fangnetz. Jede Vorführung könnte ihre letzte sein – und genau darauf lauern sensationslüstern und mit fasziniertem Grauen ihre Zuschauer. Doch dann begegnet Hoshiko dem Sohn einer hochrangigen Pure-Politikerin, Ben, der den Zirkus besucht – und verliebt sich in ihn, gegen alle Regeln. Ben begreift erst nach und nach die Realitäten, die hinter seinem komfortablen Leben stehen und wendet sich gegen seine eigene Klasse – für Hoshiko, das Mädchen, das er liebt. Um sie zu retten, begibt er sich in tödliche Gefahr.


Meine Meinung:

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei vorablesen und dem Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut!

Einmal mit dem Buch angefangen, konnte und wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Es war einfach total spannend und der Schreibstil konnte mich von der ersten Seite an total fesseln. Direkt nachdem ich das Buch beendet habe, konnte ich auch nur daran denken, wie genial es war, auch wenn es teilweise ziemlich erschreckend, grausam und brutal war. Aus diesem Grund würde ich das Buch auch eher älteren Lesern empfehlen. 

Schlussendlich habe ich noch etwas über das Buch nachgedacht und da sind mir dann doch ein paar Sachen aufgefallen, die mich im Nachhinein schon stören. Nichtsdestotrotz fand ich die Geschichte sehr gut und vor kurzem habe ich auch schon den zweiten Teil begonnen.

Kommen wir aber als erstes zu den Charakteren. Hoshiko mochte ich wirklich gerne, sie ist eine taffe, aufopferungsvolle und starke Protagonistin, die sich nicht alles gefallen lässt. Das hat mir wirklich besonders gut gefallen, denn man hat bei ihr auch einfach gemerkt, dass sie nicht auf den Mund gefallen ist. Zudem konnte ich ihren Hass und ihre Wut so gut nachempfinden. Das Schöne daran war aber trotzdem, dass sie ihre Menschlichkeit nicht verloren hat. Generell mochte ich die Dregs allesamt wirklich gerne, weil sie einen unglaublich starken Zusammenhalt besaßen und vor allem auch neue Zirkusmitglieder beschützt und gegenseitig auf sich Acht gegeben haben. Auch unter den Pures gab es den ein oder anderen Charakter, den man einfach gern haben musste, weil sie sich für die Dregs aufgeopfert haben. Manche Charaktere wurden dagegen einfach dazu erschaffen, sie zu hassen, wie Vivian Baines oder der Zirkusdirektor Silvio. Und dann wäre da noch der männliche Protagonist Ben, bei dem ich nicht so recht weiß, was ich von ihm halten soll. Ich finde es zwar auch toll, wie aufopferungsvoll er ist und wie selbstverständlich er sich für Hoshiko in Gefahr begibt, aber ich muss an dieser Stelle einfach sagen, dass mir das mit ihm alles zu schnell vonstatten ging. Er ist in der Welt der Pures aufgewachsen, kennt demnach nichts anderes, ist den Lebensstil und die Aussagen gewöhnt und dann trifft er auf Hoshiko und wirft alles über den Haufen. Er sieht sie zum ersten Mal und ist gewissermaßen sofort in sie verliebt, was für mich schon unrealistisch ist, da er sie überhaupt nicht kennt oder mal ein Wort mit ihr gewechselt hat. Die Liebesgeschichte konnte ich einfach gar nicht nachvollziehen, da es mir einfach viel zu schnell ging. Auch bei Hoshiko. Sie hasst die Pures und verliebt sich dann direkt in Ben, obwohl die beiden kaum zwei Worte miteinander gewechselt haben und beide würden für den jeweils anderen sterben. Dass man sich gegenseitig interessant und sympathisch findet, ist für mich total nachvollziehbar, aber die ganze Geschichte spielt sich innerhalb von drei Tagen ab, da kann man sich nicht einfach direkt verlieben, vor allem, wenn man sich nicht wirklich kennt. Das passt für mich nicht zusammen. Hinzu kommt noch, dass Hoshikos Wandel mir einfach viel zu plötzlich kam, sie hätte meiner Meinung nach misstrauischer sein müssen und sich nicht direkt um den Finger wickeln lassen sollen, schließlich hasst sie die Pures abgrundtief. Ben hingegen wirkte für mich teilweise noch wie ein unwissendes Kind und nicht ganz seinem Alter entsprechend. 

Dafür war der Spannungsbogen kontinuierlich oben gehalten und hätte ich die Zeit dazu gehabt, hätte ich das Buch wohl in einem Rutsch gelesen. Auch der Perspektivenwechsel hat mir sehr gefallen, denn so konnte man die Geschehnisse immer von zwei Seiten aus betrachten. Ich bin normalerweise kein Fan von zu kurzen oder auch zu langen Kapiteln und es gab in dem Buch manche Kapitel, die nur ein oder zwei Seiten lang waren, das hat mich hier aber überhaupt nicht gestört, denn es passte einfach und trieb die Spannung manchmal noch weiter nach oben. 

Dennoch habe einen weiteren Kritikpunkt an der Geschichte und das ist die ganze Thematik rund um die Pures und Dregs. Meiner Meinung nach erfährt man nämlich viel zu wenig darüber, wie es dazu kam, dass die Pures so priviligiert und überlegen sind und die Dregs der Abschaum der Gesellschaft. Der Großteil der Handlung findet im Zirkus statt und so erfährt man leider kaum etwas über die restliche Welt. Ich hoffe einfach darauf, da noch mehr im zweiten Teil zu erfahren.


Fazit:

Ein Buch, welches mich teilweise ein wenig zwiegespalten zurücklässt. Es ist definitiv ein gelungener Auftakt, war spannend und konnte mich gefangen nehmen, dennoch gab es ein paar Dinge, die für mich hätten besser ausgearbeitet werden können. Ich vergebe an dieser Stelle 4/5 Sternen. 

Loading Likes...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu