Der letzte erste Song von Bianca Iosivoni [Rezension]

Hey ihr Bücherwürmer!

Heute habe ich mal wieder eine Rezension für euch :) In dieser soll es heute um den letzten Teil der Firsts-Reihe gehen, nämlich um “Der letzte erste Song*”. Ich kann es selber noch gar nicht richtig glauben, dass die Reihe wirklich schon vorbei ist! Und könnte sie tatsächlich jetzt direkt noch einmal lesen!

*Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar! Folgende Inhalte kennzeichne ich hier als Werbung: Diese Rezension entsteht in Kooperation mit der Autorin Bianca Iosivoni und der Lesejury bzw. dem Lyx Verlag und der Bastei Lübbe AG. In meinen Beiträgen finden sich (zu informativen Zwecken) Links zu Verlagen und Autoren, sowie zu Büchern auf der Webseite des jeweiligen Verlags bzw. Autors.


Allgemeines:

Titel: Der letzte erste Song

Autor/in: Bianca Iosivoni

ISBN:  978-3-7363-0913-5

Verlag: Lyx

Seitenzahl: 447

Preis: 10,00€ (Taschenbuch) / 8,99€ (eBook)


Inhalt:

Wenn ein einziger Song alles verändert Ich werde nie wieder singen. Dieses Versprechen hat sich Grace vor langer Zeit gegeben. Doch als Masons Band eine Sängerin sucht, lässt sie sich dazu überreden, mitzumachen. Allerdings ist sie nicht auf das Prickeln vorbereitet, das sie plötzlich in Masons Nähe spürt – und auch nicht auf die Erkenntnis, dass sich hinter seinen vorlauten Sprüchen viel mehr verbirgt, als es den Anschein hat. Mit ihm gemeinsam Songs zu schreiben, fühlt sich richtiger an als alles andere. Aber Grace weiß, dass sie nie mehr als Freunde sein können. Denn Masons Herz gehört einer anderen …


Meine Meinung:

Nachdem ich die anderen drei Teile der Reihe schon total verschlungen habe, und mir diese auch total gut gefallen haben, war für mich klar, dass ich den vierten und letzten Teil der Reihe auch unbedingt lesen muss. Dadurch, dass mir die anderen Teile eben so gut gefallen haben, hatte ich natürlich auch total hohe Ansprüche an das Buch. Ob diese schlussendlich erfüllt werden konnten oder nicht, könnt ihr jetzt nachlesen :)

Mason ist ein Charakter den ich tatsächlich die meiste Zeit über nicht wirklich leiden konnte, nicht nur, weil er wirklich Mist gebaut hat in Bezug auf Emery und Dylan, sondern auch, weil er in den anderen Bänden eine ziemliche Dramaqueen war, was zeitweise wirklich ein wenig genervt hat. Darüber hinaus hat man sonst aber auch nicht so viel über ihn erfahren, wie beispielsweise über die anderen. Im Endeffekt wusste man eigentlich nur, dass er mal beim Militär war, eine Katzenhaarallergie hat und dass er in einer On-Off-Beziehung mit Jenny lebt. Über Grace erfuhr man dahingegen aber auch nicht wirklich viel mehr in den vorherigen Bänden.

Wie auch schon bei den anderen Teilen gefällt mir das Cover des Buches wirklich sehr gut! Ich glaube sogar fast, dass es mein Lieblingscover ist. Vor allem die rote Farbe finde ich schön und vor allem auch ziemlich passend. Außerdem gefallen mir die abgebildeten Personen wirklich gut, ich könnte mir Mason und Grace wirklich so vorstellen.

Mit ihrem lockeren und leichten Schreibstil konnte mich die Autorin auch in diesem Band wieder total begeistern, das Buch ließ sich schön flüssig lesen und ich hatte wirklich viel Spaß dabei. Außerdem kamen die Gefühle von Mason und Grace wirklich gut bei mir an, wobei ich ehrlich sein muss, dass Grace mir an einigen Stellen auch ein wenig zu viel Drama geschoben hat. Nichtsdestotrotz fand ich es wirklich gut, dass in diesem Buch solch enorme Selbstzweifel aufgegriffen wurden und ich fand auch die Umsetzung dieser wirklich total gut gelungen. Wie schon erwähnt, war es mir an manchen Stellen etwas zu viel des Guten, dennoch konnte ich alles nachvollziehen, da ich glaube, dass es bei manchen Leuten wirklich so krass zugeht und diese wirklich solche Gedanken in einem so großen Ausmaß haben. Nicht nur die Selbstzweifel von Grace wurden in diesem Buch behandelt, sondern anschließend auch noch die Selbstliebe. Ebenfalls ein großes Thema war, über sich hinaus zu wachsen, Mut zu fassen und sich etwas zu trauen, auch wenn andere einem sagen, dass man das nicht schaffen kann und vor allem auch, dass man sich nicht zu viel aus der Meinung anderer machen soll. Gerade diese Message finde ich unglaublich wichtig und macht das Buch zu etwas besonderem, denn es wird noch lange nicht in jedem Roman behandelt. Vor allem die Entwicklung von Grace fand ich hier wirklich gut, auch wenn es an einigen Stellen noch ein wenig mehr herausgearbeitet hätte werden können. Das ist ein kleiner Kritikpunkt, den ich an dieser Stelle gerne äußern möchte.

Nicht nur Grace allein versucht ihre Selbstzweifel zu bekämpfen, Mason ist ihr dabei auch eine große Hilfe und Stütze. Das finde ich auch besonders wichtig, da gezeigt wird, dass man wirklich nie alleine ist und es immer eine Person gibt, die einem die Hand reicht (auch wenn man das nicht glauben mag). Zudem wird hier auch deutlich, dass man manches auch nicht alleine schaffen kann, im Gegenzug wird einem aber auch klar, dass es Dinge gibt, die man selbst bewältigen muss und bei dem einem keiner wirklich helfen kann. Manches muss man einfach von alleine begreifen. Und auch wenn Grace es Mason manchmal nicht einfach gemacht hat, so hält er doch schlussendlich noch zu ihr. Womit wir auch direkt zu ihm kommen. Anders als Grace hat dieser nämlich keine schwerwiegende Vergangenheit. Sein Leben war natürlich auch nicht immer das reinste Zuckerschlecken, aber es gibt in seinem Leben nicht so tiefe Abgründe wie beispielsweise bei den anderen. Dafür hatte Jenny es in ihrer Vergangenheit nicht so leicht, was Mason natürlich miterlebt hat und ihn auch geprägt hat. Dennoch war es auch mal schön von einem Charakter zu lesen, welcher nicht mit solchen Dämonen zu kämpfen hat. Und tatsächlich konnte ich Mason in diesem Band auch total lieb gewinnen und ihn in mein Herz schließen. Denn in diesem Buch lernte man ihn endlich mal näher kennen und glücklicherweise war er auch nicht so eine Dramaqueen wie in den voherigen Teilen. Des Weiteren war es auch wirklich toll mal etwas mehr über ihn und Grace zu erfahren.

Was mir aber am meisten gefallen hat, ist, dass die anderen vermehrt vorkamen und man noch das ein oder andere über die anderen Pärchen erfuhr. Es war wirklich schön, die anderen noch einmal zu treffen und auch etwas über die “aktuellen” Umstände in ihrem Leben zu lesen. Wobei ich sagen muss, dass ein paar mehr Seiten dem Buch definitiv nicht geschadet hätten, denn im letzten Drittel ging mir einiges dann doch zu schnell voran. Das glich sich aber durch manche Gegebenheiten aber wieder ein bisschen aus. Beispielsweise gab es ein Ereignis, was am Ende perfekt hätte ablaufen können, aber ich fand es hier gut, dass die Autorin sich dagegen entschieden hat und es anders hat kommen lassen, als man vielleicht im ersten Moment vermutete. Ebenfalls ausgeglichen wurde dies ein wenig durch den Epilog und das Ende, wo die ganze Clique noch einmal vereint war und man auch etwas über die Zukunftspläne der anderen erfahren hat. Das war gleichzeiztig auch eine ziemlich traurige Angelegenheit, da alle natürlich nun getrennte Wege gehen werden und somit habe ich auch ein paar Tränen vergossen und verlasse diese Reihe mit einem lachenden und einem weinenden Auge.


Fazit:

Ein wirklich schöner Abschluss der Reihe, der für mich teilweise ein klein wenig schwächer war, als die anderen Teile. Allerdings muss ich sagen, dass es nun auch nicht viel schlechter war und mir trotzdem einfach nur total gut gefallen hat und definitiv ein würdiger Abschluss war. Ich vermisse die ganzen Personen jetzt schon total und könnte die Reihe direkt noch einmal lesen und möchte an dieser Stelle auch einmal ganz herzlich Bianca Iosivoni für diese wundervolle Reihe und vor allem auch für diesen schönen letzten Band danken! Ich vergebe dem Buch 4,5/5 Sternen.

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