Deathline – Ewig Wir von Janet Clark [Rezension]

Hey ihr Bücherwürmer :)

Heute gibt es mal wieder eine Rezension für euch :D Da ich immer noch ein Bild von meinem Lesemonat Januar machen muss, muss der Beitrag momentan leider noch warten. Er sollte aber jetzt ganz bald auch endlich mal kommen! Heute soll es aber um die Rezension zu “Deathline – Ewig Wir” gehen, dem zweiten Band der Dilogie. Deswegen vorab: Diese Rezension enthält Spoiler für diejenigen, die die Reihe noch lesen möchten. Ich wünsche euch jetzt viel Spaß beim Lesen meiner Rezension! :)

*Vielen Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! Folgende Inhalte kennzeichne ich hier als Werbung: Diese Rezension entsteht in Kooperation mit der Autorin Janet Clark, dem cbj Verlag bzw. der Verlagsgruppe Randomhouse und dem Bloggerportal. In meinen Beiträgen finden sich (zu informativen Zwecken) Links zu Verlagen und Autoren, sowie zu Büchern auf der Webseite des jeweiligen Verlags bzw. Autors.


Allgemeines:

Titel: Deathline – Ewig Wir

Autor/in: Janet Clark

ISBN: 978-3-570-16514-0

Verlag: cbj

Seitenzahl: 400

Preis: 17,00€ (Gebundenes Buch) / 13,99€ (eBook)


Inhalt:

Eine Liebe so unendlich wie das Universum

Nachdem die 16-jährige Josie einen schicksalhaften Sommer lang ihre große Liebe in dem faszinierenden jungen Indianer Ray finden durfte, muss sie nun herausfinden, ob ihre Liebe wirklich stärker ist als der Tod. Denn Ray ist über die magische Deathline gegangen, um seinen Stamm und Josies Welt vor dem Verderben zu retten. Doch die mysteriösen Ereignisse in Josies Heimatstädtchen reißen nicht ab und sie versucht verzweifelt, Kontakt zu Ray aufzunehmen. Denn wenn ihr dies nicht gelingt, ist nicht nur ihr Zuhause dem Untergang geweiht, sondern auch ihre Liebe zu Ray …


Meine Meinung:

Zuerst möchte ich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich beim Verlag und dem Bloggerportal dafür bedanken, dass sie mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben und mich zeitgleich auch noch einmal dafür entschuldigen, dass ich etwas länger gebraucht habe, um das Buch zu lesen.

Nachdem mir der erste Teil soweit ganz gut gefallen hat, war ich schon ziemlich gespannt auf den zweiten Band, vor allem auch aufgrund des Endes von Band eins. Dieses hat mir nämlich wirklich gut gefallen, da es viele Fragen aufwirft, was wohl im zweiten Band alles passieren wird und so habe ich mich schließlich an Band zwei gewagt…

Da es bekanntlich bei jedem Buch ein paar positive Aspekte gibt, möchte ich nun auch mit diesen anfangen. Auch hier gefällt mir das Cover wieder wirklich gut, ich finde es einfach wunderschön gestaltet und auch die Glitzernde Schrift gefällt mir wirklich gut. Ebenso gefiel mir auch hier wieder der recht einfach und leicht gehaltene Schreibstil. Außerdem fiel es mir hier auch wieder leicht schnell in die Geschichte zu finden.

Nun kommen wir auch leider zu den negativen Aspekten, die hier für mich persönlich leider überwiegen. Nach dem Ende von Band eins hatte ich an dieses Buch ziemlich hohe Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden. Zum einen war mir Josie in diesem Buch nach einiger Zeit leider ziemlich unsympathisch. Anfänglich brachte ich noch Verständnis für sie auf, sie hat einen Menschen verloren, den sie liebt und demnach sind ihre Trauer und Sehnsucht nach Ray wirklich gut nachvollziehbar. Immer wieder versucht sie im Zuge dessen Kontakt zu ihm aufzunehmen, scheitert dabei aber kläglich. Das ist bis dahin ja wirklich schön und gut, ab einem gewissen Zeitpunkt ging mir Josie mit ihrem ständigen gejammere aber ziemlich auf die Nerven. Und natürlich hofft man als Leser mit, dass sie es endlich schafft zu Ray Kontakt aufzunehmen, dies klappt aber nicht, da sie die Yowama-Regeln nicht kennt und demnach auch nicht befolgt. Und dann denkt man sich als Leser, dass sie im Laufe des Buches bestimmt noch dahinterkommen wird und lernen wird diese Regeln zu befolgen, aber leider macht sie in diesem Buch so gut wie keinerlei Entwicklung durch.

Zudem gibt es in diesem Buch eine Fülle an Charakteren, die nur einmal kurz auftauchen bzw. genannt werden. Im Normalfall habe ich damit kein Problem, allerdings waren es hier zu viele Charaktere, sodass die Geschichte immer verworrener wurde und man den roten Faden nicht nur einmal vergeblich gesucht hat. Schlussendlich hat mich das alles leider so genervt und frustriert, dass ich wirklich einiges nur noch überflogen habe.

Ebenfalls habe ich bis zur letzten Seite nicht wirklich verstanden, was nun Sache ist. Die Lösung des Rätsels blieb einfach unklar, da die Idee dazu einfach viel zu unausgereift wirkte. Außerdem kamen auch zu viele Handlungsstränge, die in der Vergangenheit spielten, vor, welche von den Figuren zwar erläutert wurde, aber dennoch im Großen und Ganzen eher für mehr Verwirrung als Verständnis sorgten. Zwar hat die Autorin auch hier wieder einige spannende Elemente mit eingebracht, von dem Schemen des Spannungsaufbaus glich es aber doch sehr stark dem ersten Band und nur zum Ende hin wurde es wieder so richtig spannend.

Das Ende dieses Buches hat mir leider auch nicht wirklich zugesagt, es wirkte zu erzwungen und gewollt. Meiner Meinung nach zielte die Autorin einfach auf ein Happy End ab und es kommt mir so vor, als hätte sie teilweise selber nicht so recht gewusst, wie sie das am besten anstellt. So war es jedoch einfach viel zu gewollt, was man auch gemerkt hat. Ein paar Figuren haben mir in diesem Band aber deutlich besser gefallen als im ersten, da sie hier eine größere Rolle einnahmen und auch ein wenig besser herausgearbeitet waren. Auch das Setting des Buches konnte mich wieder überzeugen, denn die Geschichte spielt wieder größtenteils auf der Ranch. Schade war jedoch, dass man auch im zweiten Band nicht wirklich viel mehr über die Yowama bzw. auch deren Gebiet erfuhr, denn das hätte ich wirklich spannend gefunden.


Fazit:

Leider konnte mich der zweite Band der Reihe nicht wirklich überzeugen. Vor allem Josie fand ich größtenteils einfach nur nervig. Auch erfuhr man nicht wirklich mehr über die Yowama, die ich persönlich ziemlich interessant finde, weswegen ich gerne etwas mehr über sie erfahren hätte. Die Handlung in diesem Buch war auch zu unausgereift und verwirrend, sodass die logische Erklärung für des Rätsels Lösung leider ausblieb bzw. ich diese nicht wirklich nachvollziehen konnte. Das führte dazu, dass ich später auch einiges überflogen habe. Der Schreibstil war wie gewohnt wirklich locker und schön zu lesen und ich fand es auch toll einige Figuren noch einmal zu treffen, jedoch wurde das restliche Potential nicht wirklich ausgeschöpft. Den zweiten Band kann ich persönlich an dieser Stelle zwar eher nicht empfehlen, aber dem ersten Band kann man ruhig mal näher betrachten. Ich vergebe an dieser Stelle 1,5/5 Sternen.

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