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Bring down the Stars [Rezension]

Hallo ihr Lieben!

Seit langem teile ich hier mal wieder eine Rezension mit euch. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen meiner Meinung zu “Bring down the Stars*” :)

*Folgende Inhalte kennzeichne ich hier als Werbung: In meinen Beiträgen finden sich (zu informativen Zwecken) Links zu Verlagen und Autoren, sowie zu Büchern auf der Webseite des jeweiligen Verlags bzw. Autors.


Allgemeines:

Titel: Bring down the Stars

Autor/in: Emma Scott

ISBN: 978-3-7363-1128-2

Verlag: Lyx

Seitenzahl: 392

Preis: 12,90€ (Paperback) / 9,99€ (eBook)


Inhalt:

“Sie sagt, sie liebt meine Seele. Doch meine Seele … bist in Wirklichkeit du!”

College-Studentin Autumn ahnt nicht, dass die wunderschönen Gedichte, die ihr der attraktive Connor schickt, von dessen Freund Weston stammen. Und obwohl Autumn sich stark zu Connor hingezogen fühlt, spürt sie auch zu Wes eine unerklärliche, tiefe Verbindung. Während ihre verwirrenden Gefühle Autumn zunehmend in Seelennot bringen, verstricken die beiden Freunde sich immer weiter in ihrer gut gemeinten Täuschung. Und als Connor nach einem Streit mit seiner Familie eine folgenschwere Entscheidung trifft, steht plötzlich noch viel mehr als nur ihre Freundschaft auf dem Spiel…


Meine Meinung:

Für mich war von der ersten Sekunde an klar, dass ich dieses Buch lesen werde, sobald es angekündigt wurde. Auch deswegen, weil mir die anderen Bücher der Autorin extrem gut gefallen haben und ich gespannt auf ihre neue Reihe war. Leider konnte mich das Buch aber nicht so von sich überzeugen, wie ich es mir erhofft habe.

Der Schreibstil war – wie auch schon in ihren anderen Büchern – sehr poetisch und flüssig zu lesen. Durch die Gedichte, die hier und da in der Geschichte auftauchten, wurde das Buch noch ein wenig aufgelockert und vor allem da stach der Schreibstil der Autorin noch einmal heraus.

Die Charaktere fand ich zwar grundlegend sympathisch, ich hatte aber auch so meine Schwierigkeiten, mit ihnen klar zu kommen. Vor allem Wrens Geschichte fand ich ehrlicherweise ein wenig seltsam. Davon abgesehen haben mir dafür aber die witzigen Wortwechsel der Charaktere umso besser gefallen. Besonders sympathisch war mir dabei Autumns beste Freundin Ruby und der liebevolle Bäcker Edmond, der in jeder Situation immer die passenden Worte gefunden hat. Dafür hatte ich meine Probleme, mit Autumn klarzukommen. Sie wirkte auf mich ziemlich naiv und gutgläubig. Letzteres ist vielleicht keine schlechte Eigenschaft, ich hatte aber das Gefühl, als würde sie einfach nicht weiterdenken. Zudem war sie ziemlich hin- und hergerissen, was ich zeitweise ziemlich anstrengend fand, da sie auf der einen Seite beteuert, dass sie etwas tiefgründiges haben und nichts überstürzen möchte, auf der anderen Seite aber dann doch in der ein oder anderen Situation recht schnell nachgab. Besonders unlogisch war für mich in der Hinsicht auch das Hin und Her zwischen Connor und Wes, da einem recht schnell klar war, für wen ihr Herz eigentlich schlägt. Connor und Wes waren auch zwei Fälle für sich und auch sie fand ich teilweise ein wenig anstrengend. Die beiden scheinen eine ziemlich enge Freundschaft zu haben, von der der Leser allerdings nicht furchtbar viel mitbekommt. Ich habe das Gefühl, dass die Freundschaft eher darauf beruhte, sich gegenseitig auszunutzen. Das kann aber auch an meinem persönlichen Empfinden liegen, denn man merkt dennoch, wie wichtig sich die beiden gegenseitig sind und vor allem, dass sie bereit sind, für den jeweils anderen alles zu geben.

Besonders gut fand ich die Handlung der Geschichte, es ist etwas, was man so noch nicht gelesen hat und das ist in diesem Genre ziemlich erfrischend. Dennoch hat es für mich ein wenig an der Umsetzung gehadert. Leider muss ich auch gestehen, dass die Gefühle bei mir nicht immer so ankamen, wie es wahrscheinlich gewünscht war. Dadurch wurde mein Leseerlebnis leider auch gemindert, da ich nicht immer alles nachempfinden oder nachvollziehen konnte. Und auch wenn ich so meine Probleme mit den Charakteren hatte, muss ich sagen, dass sich das zum Ende hin deutlich gebessert hat und das Buch mir dann auch immer besser gefallen hat. Das Ende war dann auch ziemlich gemein, sodass ich ziemlich auf den zweiten und abschließenden Band gefreut habe.


Fazit:

Insgesamt war der Auftakt der Dilogie für mich nicht schlecht, hundertprozentig überzeugen konnte mich das Buch aber nicht. Ich hatte mir irgendwie mehr erhofft und dann doch nicht ganz das bekommen, was ich mir vorgestellt hatte, was unter anderem daran lag, dass die Gefühle mich nicht so erreichen konnten. Insgesamt erhält das Buch 4/5 Sternen von mir und ich hoffe darauf, dass „Never Doubt“ mich wieder mehr für sich gewinnen kann.

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