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Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen von Ava Reed [Rezension]

Hey ihr Bücherwürmer!

Heute gibt es auch mal wieder eine Rezension von mir. Eigentlich stehen ja noch mehrere an, aber ich habe gerade das Bedürfnis erstmal über dieses Buch schreiben bzw. reden zu müssen. Weil meine Gedanken einfach viel zu laut sind. Ich wünsche euch jetzt ganz viel Spaß beim Lesen meiner Rezension zu “Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen*”.

*Vielen Dank an die Lovelybooks und den Verlag für das Rezensionsexemplar und das tolle Überraschungspaket! Folgende Inhalte kennzeichne ich hier als Werbung: Diese Rezension entsteht in Kooperation mit Lovelybooks, dem Ueberreuter und der Autorin Ava Reed. In meinen Beiträgen finden sich (zu informativen Zwecken) Links zu Verlagen und Autoren, sowie zu Büchern auf der Webseite des jeweiligen Verlags bzw. Autors.


Allgemeines:

Titel: Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen

Autor/in: Ava Reed

ISBN: 978-3-7641-7089-9

Verlag: Ueberreuter Verlag

Seitenzahl: 320

Preis: 16,95€ (Gebundene Ausgabe) / 14,99€ (eBook)


Inhalt:

In jeder Dunkelheit brennt ein Licht. Man muss es nur finden!

Der Abschluss. So viele Dinge, die zu tun sind.
Und danach? Ein Studium? Eine Ausbildung? Reisen?
Leni ist ein normales und glückliches Mädchen voller Träume. Bis ein Moment alles verändert und etwas in ihr aus dem Gleichgewicht gerät. Es beginnt mit zu vielen Gedanken und wächst zu Übelkeit, Panikattacken, Angst vor der Angst. All das ist plötzlich da und führt zu einer Diagnose, die Leni zu zerbrechen droht. Sie weiß, sie muss Hilfe annehmen, aber sie verliert Tag um Tag mehr Hoffnung. Nichts scheint zu funktionieren, keine Therapie, keine Medikation. Bis sie Matti trifft, der ein ganz anderes Päckchen zu tragen hat, und ihn auf eine Reise begleitet, die sie nie antreten wollte …


Meine Meinung:

Vorab möchte ich an dieser Stelle noch einmal Lovelybooks ganz herzlich danken, da sie mir das Buch innerhalb eines Überraschungspaketes zugeschickt haben. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut! Und an dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar! Die Überraschung war auf jeden Fall sehr gelungen!

Genauso sehr wie über das Überraschungspaket habe ich mich aber auch über das Buch gefreut, denn nachdem mich Die Stille meiner Worte so begeistern konnte, war ich schon ziemlich gespannt auf das Buch. Ich muss allerdings sagen, dass mich das Buch leider nicht so begeistert hat wie erhofft. Das finde ich auf der einen Seite auch wirklich schade, da ich mich ziemlich auf das Buch gefreut habe.

Kommen wir jedoch erst zu den positiven Aspekten. Das Vorwort genauso wie das Nachwort haben mir wirklich unglaublich gefallen, da die Autorin wirklich gute Worte findet. Außerdem hat mir auch der Schreibstil wieder sehr gut gefallen, er war leicht und locker zu lesen und so hatte ich das Buch wirklich schnell durch.

Die Protagonistin Leni hat mir soweit wirklich gut gefallen. Zwischendurch hatte ich aber auch so meine Probleme mit ihr. Manchmal waren die Emotionen für mich einfach nicht so richtig greifbar und in anderen Büchern konnte ich persönlich auch die Panikattacken besser nachvollziehen und sie waren für mich greifbarer, als in diesem Buch. Was mir jedoch gefallen hat, war, war die Idee mit dem Tagebucheinträgen, sie haben das Buch zu etwas besonderem gemacht und mir wirklich gut gefallen. Mit Matti bin ich nicht ganz so richtig wach geworden, ich konnte ihn wirklich ziemlich gut nachvollziehen, vor allem seine Gefühlslage, aber manchmal war er mir trotzdem nicht ganz so sympathisch. Woran das genau lag, kann ich ehrlich gesagt gar nicht wirklich beschreiben. Dafür konnte ich aber Anna, Philipp und Emma umso mehr in mein Herz schließen! Die beiden mochte ich ziemlich gerne, wobei ich fand, dass auf die Krankheiten der beiden auch ein wenig mehr hätte eingegangen werden können.

Kommen wir aber nun zu den Themen, die in dem Buch behandelt werden.
Dabei geht es vor allem um Lenis Panikattacken und ihre Depressionen. Wie vorher schon erwähnt konnte ich nicht alle Emotionen immer nachvollziehen bzw. sind diese nicht so ganz bei mir angekommen. Das war auch ehrlich gesagt einfach bei den Panikattacken der Fall. Einige Stellen konnte ich total gut nachempfinden, andere wieder nicht so. Mein größtes Problem waren dabei die Zeitsprünge. Diese waren mir teilweise einfach zu groß und manches kam dadurch für mich gefühlt aus dem Nichts auf, das hat das Leseerlebnis leider etwas geschmälert. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich es wirklich gut finde, dass psychische Krankheiten überhaupt in einem Jugendroman behandelt werden und dass das auch total wichtig ist, ich muss gleichzeitig aber auch sagen, dass die Zeitsprünge mir persönlich das leider ein wenig kaputt gemacht haben. Ich hatte nämlich einfach das Gefühl, dass die Themen teilweise nicht genug behandelt wurden und man hat dadurch auch einfach die Entwicklung nicht so stark mitbekommen, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich glaube aber auch, dass das jeder bei dem Buch anders sehen wird, weil wir alle individuell sind und Dinge anders wahrnehmen und anders fühlen. Und das ist auch völlig in Ordnung so, ich kann auch die Leute verstehen, die das Buch total mitnimmt. Mich konnte es einfach nicht so abholen und es hätte meiner Meinung nach einfach noch ausgebaut werden können, dennoch merkt man, dass die Autorin ihr Herzblut hat einfließen lassen und gut recherchiert hat.

Das Ende fand ich zwar so eigentlich ganz schön, jedoch ging mir das einfach ein wenig zu schnell, ein paar Seiten mehr hätten hier nicht geschadet, es war doch sehr kurzlebig und für mich durch die Schnelle leider auch ein klein wenig unrealistisch. Dadurch, dass die Emotionen auch manchmal nicht richtig bei mir ankamen, musste ich bei diesem Buch auch keine einzige Träne vergießen. Dennoch kann ich an dieser Stelle sagen, dass das Buch definitiv gut ist, zwar für mich persönlich kein Highlight und noch ausbaufähig, jedoch ist das Buch auch keinesfalls schlecht und deswegen kann ich euch auch hier nur empfehlen es selber zu lesen und auszutesten, wie es euch gefallen wird. Ich glaube tatsächlich, dass meine Erwartungen an dieses Buch auch einfach ein wenig zu hoch waren, weil ich bis zu dem Zeitpunkt nur Gutes darüber gehört habe.


Fazit:

Definitiv kein schlechtes Buch, ein absolutes Highlight war es aber leider auch nicht. Dafür konnte es mich nicht ganz abholen. Ich glaube das lag auch einfach an zu hohen Erwartungen an das Buch. Dennoch ist das Buch wirklich wichtig und es ist gut, dass diese psychischen Krankheiten behandelt werden. Ich bin ich schon wirklich auf das nächste Buch der Autorin gespannt und hoffe, dass mich das dann wieder vollkommen abholen kann. Ich vergebe an dieser Stelle 4/5 Sternen.

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2 Kommentare

  • Herzensduo

    Tolle Rezi! Wir möchten das Buch in naher Zukunft ebefalls lesen- davor müssens wirs natürlich erst einmal haben ;) Deine Rezi ist echt toll geworden, zu knappe enden sind aber auch echt immer zu schade… Ich bin gespannt wie es uns gefallen wird- vorallem weil es das erste Buch der Autorin wird <3

    • Readingbookdreamer

      Hey ihr,
      ich danke euch von Herzen dafür, dass ihr immer mal wieder bei mir kommentiert! Es tut mir so so so leid, dass ich erst jetzt auf euren Kommentar antworte! :( Habt ihr das Buch denn mittlerweile schon gelesen? Und wenn ja, wie hat es euch denn so gefallen? :)
      Ich wünsche euch noch einen schönen Montag!
      Alles Liebe,
      Michelle

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